E-Roller-Verleih lässt Nutzer für Strafen zahlen

Nutzer können gesperrt werden

E-Roller-Verleih lässt Nutzer für Strafen zahlen

Als erster E-Scooter-Anbieter wird „Lime“ ab sofort alle Verwarn-, Buß- oder Strafgelder an seine Nutzer weitergeben. Das teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Seit Ende Juli bietet „Lime“ seine E-Scooter auch in Frankfurt zum Verleih an.

Bei groben oder wiederholten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) sollen Nutzer zudem vom Anbieter gesperrt werden können. Außerdem werde die Dokumentation des richtig abgestellten E-Scooters durch ein Foto fortan verpflichtend sein, erklärt das Unternehmen.

„Als Teil unserer Zusammenarbeit mit den Städten und Behörden möchten wir mit dieser Maßnahme die Arbeit der Ordnungsämter entlasten sowie unsere Nutzer für richtiges Parken sensibilisieren“, so Jashar Seyfi, General Manager bei „Lime Deutschland“.

Eine Fahrerlaubnis benötigen Nutzer von „Lime“ für die geliehenen E-Scooter nicht, sie müssen lediglich mindestens 18 Jahre alt sein. Die „Lime“-Kunden sollen „zeitnah“ über die Änderungen und die künftige Weitergabe von Bußgeldern informiert werden. (df)

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