Jetzt kommt die DFB-Akademie wirklich

Der erste Spatenstich für die neue DFB-Akademie auf dem ehemaligen Rennbahn-Gelände ist am Freitag gesetzt worden. Vertreter des Fußballbundes und Oberbürgermeister Peter Feldmann freuen sich auf den Bau.

Jetzt kommt die DFB-Akademie wirklich

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit können Vertreter der Stadt und des Deutschen Fußballbunds (DFB) aufatmen. Denn der Spatenstich zum Bau des neuen DFB-Standortes und seiner Akademie hat am Freitag vor etwa 300 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien stattgefunden. Auf dem ehemaligen Gelände der Galopprennbahn in Frankfurt-Niederrad sollen nun Administration und Sport unter einem Dach vereint werden.

"Heute ist ein Meilenstein", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius bei der Pressekonferenz über den offiziellen Startschuss für das „Leuchtturmprojekt" des Fußballbundes. „Auch für die Stadt Frankfurt ist das ein Riesenerfolg“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Bis 2021 soll das Gebäude, für das ein Investitionsvolumen von maximal 150 Millionen Euro vorgesehen ist, fertiggestellt werden.

„Spitze und Basis profitieren gleichermaßen“

„Wir werden ein tolles Bauwerk hier errichten“, sagte der DFB-Vizepräsident Rainer Koch, durch das „Spitze und Basis gleichermaßen profitieren.“ Der Bau der neuen DFB-Zentrale und seiner Akademie ermögliche es, die Kompetenzen künftig noch effektiver zu bündeln. Ergänzend dazu sieht DFB-Vizepräsident Reinhard Rauball in der Akademie die Möglichkeit, einen weiteren Beitrag dazu zu leisten, den deutschen Fußball innovativ und zukunftsfähig aufzustellen.

Oliver Bierhoff freut sich sehr auf den Umzug nach Frankfurt, denn mit der neuen DFB-Zentrale und seiner Akademie werde ein sportliches Zuhause für Trainer, Spieler und Mannschaften geschaffen. Genauso sehr freut sich der Direktor der Nationalmannschaften und der Akademie auf „den Blick auf die schöne Skyline“.

Der Bauverlauf

Zunächst soll die etwa 300 Meter lange Baugrube ausgehoben werden. Im Sommer soll dann die Betonplatte gegossen werden, um im Herbst die Grundsteinlegung vornehmen und diese auch feiern zu können. „Unser Ziel ist es, den Bau in der zweiten Hälfte im Jahr 2021 fertigzustellen“, sagte Curtius. Ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen der Stadt und dem Frankfurter Rennklub hatte die Übergabe der früheren Galopprennbahn an den DFB stark verzögert. Auch heute möchten einzelne Mitglieder des ehemaligen Rennklubs das Grundstück nicht loslassen. Sie fordern derzeit eine Entschädigung. (lo)

Auch interessant:

Entschädigung für Galopprennbahn gefordert

Logo