Polizeieinsatz nach Schuss in Bockenheim

Zeuge rief Polizei

Polizeieinsatz nach Schuss in Bockenheim

Ein 41-jähriger Mann mit einer Waffe hat am frühen Samstagmorgen einen Polizeieinsatz in Bockenheim ausgelöst. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Zeuge den Mann beobachtet.

Dieser sah, wie der betrunkene Mann gegen 2:35 Uhr an der Endhaltestelle der Linie 17 in der Leonardo-da-Vinci-Allee eine Waffe zog und schoss. Der Zeuge rief die Polizei und hielt telefonisch Kontakt mit den Beamten, um sie über den Aufenthaltsort des Mannes auf dem Laufenden zu halten.

Als die Polizei an der Haltestelle eintraf, war der Mann noch immer vor Ort, versuchte aber zunächst zu fliehen. Plötzlich drehte er sich um und lief mit verdeckten Händen auf die Polizisten zu, ohne deren Anweisungen zu beachten. Schließlich schickten die Beamten einen Diensthund los, der den Mann zu Boden riss. Der 41-Jährige erlitt eine Bisswunde, die vor Ort erstversorgt und später im Krankenhaus behandelt wurde.

Bei der Festnahme nach dem Hundeeinsatz fiel dem Mann die zuvor abgefeuerte Pistole aus dem Hosenbund. Es handelte sich nach Untersuchungen der Polizei um eine Schreckschusspistole, für die der 41-Jährige 92 weitere Patronen dabei hatte. Den dafür nötigen Kleinen Waffenschein hat der Mann nicht. Die Waffe wurde sichergestellt. Auch zwei Messer fanden die Beamten bei ihm. (mm)

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