Neuer Tukur-Tatort wird in Frankfurt gedreht

LKA-Beamter ermittelt undercover den Tod seines Doppelgängers

Neuer Tukur-Tatort wird in Frankfurt gedreht

Frankfurt wird im kommenden Monat wieder einmal zum Drehort des Tatorts, allerdings nicht für den Frankfurter Tatort, sondern das Wiesbadener Gegenstück. Vom 7. Mai bis zum 12. Juni nimmt das Team vom Hessischen Rundfunk (hr) in der Stadt am Main, in Königstein und Umgebung den neusten Teil der Krimi-Reihe mit dem Titel „Die Ferien des Monsieur Murot“ auf. Dabei nimmt Ulrich Tukur zum zehnten Mal die Hauptrolle ein.

Diesmal spielt der 61-Jährige allerdings nicht nur eine Rolle, sondern gleich zwei. Er schlüpft in die Rolle des Ermittlers Felix Murot und die dessen Doppelgängers Walter Boenfeld. Die Geschichte ist folgende: Der Ermittler Murot hat Urlaub und sitzt in einem Restaurant in seinem Heimatort. Dort wird er von der Bedienung mit einem verheirateten Gebrauchtwagenhändler verwechselt, der ebenfalls im Restaurant auf seine Bestellung wartet. Murot sucht seinen Doppelgänger auf und die beiden kommen ins Gespräch. Sie verbringen mit viel Alkohol den Abend zusammen.

Am nächsten Tag wacht Murot verkatert auf Walters Hollywoodschaukel auf und hat - dank einer trunkenen Tauschaktion - die Kleidung seines Doppelgängers an. Wenig später findet er heraus, dass Walter in der Nacht auf der Landstraße totgefahren wurde. Um herauszufinden wer seine kurze Bekanntschaft getötet hat, nimmt Murot die Identität seines Doppelgängers an und ermittelt undercover. Hat Walters Frau Monika (gespielt von Anne Ratte-Polle) etwas mit dem Todesfall zu tun? Während Murot ins Leben eines anderen abtaucht, freundet er sich zunehmend mit dem Gedanken an, sein altes Leben zurückzulassen. Doch seine Kollegin Magda Wächter (gespielt von Barbara Philipp) lässt ihn nicht so einfach davonkommen.

Das Drehbuch zum zehnten Fall von Murot haben Ben Braeunlich und Grzegorz Muskala geschrieben. Letzterer führt auch Regie. (nm)

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