Polizei beschlagnahmt zu schnellen E-Scooter

Ohne Plakette und ohne Versicherung unterwegs

Polizei beschlagnahmt zu schnellen E-Scooter

Bei Verkehrskontrollen im Frankfurter Stadtgebiet hat die Polizei am Montag einen zu schnellen E-Scooter beschlagnahmt. Aufgefallen war den Beamten der Mann, weil er verbotenerweise auf dem Gehweg fuhr.

Die Polizisten hielten den Mann daraufhin an. Als sie den Roller näher betrachteten, stellten sie fest, dass er weder die vorgeschriebenen Bremsen noch das notwendige Fabrikschild hatte. Dem Roller fehlte außerdem die Versicherungsplakette sowie die entsprechende Pflichtversicherung. Außerdem stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass der Roller statt der erlaubten 20 km/h bis zu 30 km/h schnell fahren kann.

Der für den öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassene Roller wurde von der Polizei beschlagnahmt. Seinen 53-jährigen Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von bis zu 70 Euro. Außerdem wird gegen ihn wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Was mit dem Roller passiert, wird im Lauf der Ermittlungen entschieden. Eventuell bekommt der Mann seinen E-Scooter nicht zurück.

Auch Raser und Rotlichtsünder erwischt

Neben dem E-Scooter gab es am Montag auch einige andere Verkehrssünder, die den Polizisten ins Netz gingen. An der Breitenbachbrücke in Fahrtrichtung Innenstadt kontrollierten die Polizisten Autofahrer - ihr Fokus lag auf Rasern. Binnen zwei Stunden wurden dort 87 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Ein Autofahrer fuhr sogar deutlich zu schnell: Statt der erlaubten 50 km/h fuhr er mit 92 km/h. Er und ein weiterer Autofahrer dürfen mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

Auch einige Fahrradfahrer wurden kontrolliert. Am Oeder Weg und der Eschenheimer Anlage fuhren innerhalb von zwei Stunden insgesamt 19 Fahrradfahrer bei Rot über die Ampel. (df)

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