Fliegerbombe in Riederwald wird entschärft

Anwohner müssen Evakuierungsbereich bis 18 Uhr verlassen

Fliegerbombe in Riederwald wird entschärft

Der Kampfmittelräumdienst hat bei Sondierungsarbeiten am Mittwoch eine 50-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Sie wurde auf einem Baugrundstück nördlich der Lahmeyerbrücke im Riederwald gefunden. Das teilen Ordnungsamt und Feuerwehr mit.

Die Weltkriegsbombe ist laut Presseerklärung abgesichert und befindet sich in einer stabilen Lage. Die Entschärfung ist für Donnerstagabend (19. September) geplant. Von der Evakuierung sind etwa 1200 Anwohner betroffen. Alle Personen in dem zu evakuierenden Bereich, die nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind, müssen bis 18 Uhr ihre Wohnungen beziehungsweise Geschäftsräume sowie den gesamten auf dem Plan markierten Bereich verlassen haben. Betroffene Personen werden gebeten, auch ihre Nachbarn zu informieren.

Hilfsbedürftige oder bettlägerige Menschen, die liegend transportiert werden müssen, können ihren Transportbedarf über das Bürgertelefon oder über ein Online-Registrierungsportal auf der Internetseite der Feuerwehr anmelden. Alle Menschen, die einen Kranken- oder Behindertentransport benötigen, werden gebeten, sich bis spätestens 14 Uhr anzumelden.

Für die von der Evakuierung betroffenen Personen, die nicht anderweitig unterkommen können, wird in den Räumen der Johanniter-Unfall-Hilfe, Berner Straße 103-105, eine Betreuungsstelle eingerichtet. Diese ist ab 16 Uhr geöffnet. Auch ein Bustransfer wird eingerichtet. Sobald die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, wird der gesamte Bereich durch die Polizei kontrolliert.

Bis 23 Uhr sollen Arbeiten abgeschlossen sein

Über die Dauer der Entschärfung können keine konkreten Angaben gemacht werden. Das Ende der Sperrungen, das für voraussichtlich 23 Uhr zu erwarten ist, wird durch Rundfunkdurchsagen sowie über die Social Media-Kanäle bekannt gegeben.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird von den Sperrungen betroffen sein. Über Ausfälle, Fahrplanänderungen und Sperrungen informieren die jeweiligen Verkehrsbetriebe über deren Kanäle eigenständig, unter anderem hier. Die Feuerwehr Frankfurt richtet unter der Rufnummer 069/212111 ein Bürgertelefon ein. Dies ist am Donnerstag bis zum Ende der Einsatzmaßnahmen erreichbar. (nl)

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