Frankfurter Jugendliche planten Schlägerei mit Elektroschocker und Messer

Verstöße gegen das Waffengesetz

Frankfurter Jugendliche planten Schlägerei mit Elektroschocker und Messer

Eine Gruppe von Jugendlichen aus Frankfurt hat am Mittwoch eine Schlägerei am Tizianplatz in Mörfelden-Walldorf mit dort ansässigen Jugendlichen geplant. Ein aufmerksamer Fahrgast konnte die Konfrontation allerdings verhindern, wie das Polizeipräsidium Südhessen berichtet.

Gegen 15 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf von einem Fahrgast der S-Bahn-Linie 7. Dieser wies die Beamten darauf hin, dass im Zug eine Gruppe von circa 15 Jugendlichen aus Frankfurt zu einer bevorstehenden Schlägerei am Tizianplatz unterwegs sei. Demnach unterhielten sich die Jugendlichen während der Zugfahrt über die geplante Auseinandersetzung und wollten dabei offenbar auch Elektroschocker sowie Messer einsetzen.

Die Beamten trafen in der Unterführung am Mörfelder Bahnhof eine größere Personengruppe an. Sie stellten bei den mehr als 20 Personen die Identitäten fest und durchsuchten sie. Wie die Polizei mitteilt, waren überwiegend Jugendliche mit Migrationshintergrund dabei. Einigen wenigen gelang beim Erblicken der Polizei die Flucht. Neben einem Küchenmesser stellten die Beamten auch ein Springmesser sowie ein Elektroschocker sicher.

Zudem sprach die Polizei den Personen Platzverweise für das Stadtgebiet aus. Die Jugendlichen wurden anschließend von der Polizei wieder nach Frankfurt zurückbegleitet. Da die Jugendlichen gegen das Waffengesetz verstießen, erstatteten die Beamten Strafanzeige.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des geplanten Aufeinandertreffens dauern an. Nach bisherigem Ermittlungsstand wollten die Frankfurter am vereinbarten Treffpunkt einen Konflikt mit Jugendlichen aus Mörfelden-Walldorf austragen. (mr)

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