OB Feldmann steuert Bahn ins Wäldche

Politiker und Frankfurter feiern den Wäldchestag

OB Feldmann steuert Bahn ins Wäldche

Zu Ehren des Frankfurter Lokalfeiertags, dem Wäldchestag, ist Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Dienstag mal wieder in die Rolle des Bahnfahrers geschlüpft. Vom Römerberg bis in den Frankfurter Stadtwald - wo der Wäldchestag gefeiert wird - steuerte er die Straßenbahn. Darin saßen Mitglieder des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, der Ortsbeiräte und deren Familien.

„Die ganze Stadt und ihre Gäste feiern hier gemeinsam die Frankfurter Lebensart.“ - Peter Feldmann, Oberbürgermeister

Zum für die Frankfurter höchsten Pfingstfeiertag sagte der Oberbürgermeister: „Der Wäldchestag hat in Frankfurt Tradition. Er ist ein Fest für alle Generationen, Jung und Alt, Familien und Kinder. Die ganze Stadt und ihre Gäste feiern hier gemeinsam die Frankfurter Lebensart.“ Deshalb ließen sich Feldmann und die anderen Politiker auch einen Rundgang über das Festgelände nicht entgehen. Dabei mischte sich der Oberbürgermeister unter die Besucher. Die nutzten den Rundgang Feldmanns laut Stadt insbesondere als „mobile Bürgersprechstunde“ für ihre persönliche Anliegen.

Anschließend nahm der Oberbürgermeister sowie einige Politiker der Stadtverordnetenversammlung noch beim traditionellen „Wäldchesschießen“ des Magistrats teil. Den ersten Platz belegte dabei der Baudezernent Jan Schneider, den zweiten Bürgermeister Uwe Becker und Bronze erhielt Oberbürgermeister Feldmann.

Wie der Wäldchestag entstanden ist, ist übrigens nicht ganz klar. Zum einen könnten die traditionellen Pfingstumzüge der Handwerker Hintergrund des Wäldchestags sein. Eine andere Möglichkeit wäre der Brauch, nach Pfingsten das Vieh zum ersten Mal auf die Weide zu treiben. Knechte und Mägde zogen dann mit Proviant auf die Felder. Darauf deuten auch Frankfurter Straßennamen wie die Pfingstweide hin, die schon um 1300 erwähnt wurden. (df/ab)

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