Wie sind die Einstiegslotsen im Regionalverkehr angekommen?

Deutsche Bahn und RMV haben Entscheidung nach Testphase getroffen

Wie sind die Einstiegslotsen im Regionalverkehr angekommen?

Vor den Regionalbahnen am Hauptbahnhof werden auch weiterhin Einstiegslotsen stehen. Dies haben die Deutsche Bahn und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) beschlossen. Zuvor hatte es einen Testphase gegeben, die nach Ansicht der Unternehmen erfolgreich verlief.

Während des Probebetriebs im Regionalverkehr fuhren die Bahnen bis zu 40 Sekunden weniger verspätet ab. Bei täglich mehr als 200 Abfahrten summiere sich das zu einer „enormen Zeitersparnis“, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Auch die Deutschen Bahn betont die Wirkung der Lotsen. Die Betriebssituation am Hauptbahnhof sei komplex, da es sich um einen Kopfbahnhof handelt und eine Vielzahl von Zügen täglich einfährt. Die 40 Sekunden Zeitersparnis machen den Betrieb stabiler, sagt Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte.

Deshalb werden die Einstiegslotsen ab Montag werktags zwischen 15 und 19 Uhr jeweils zu viert an den Bahnsteigen stehen. Sie sollen dafür sorgen, dass sich die Türen der Züge rechtzeitig zum Abfahrtszeitpunkt schließen und sich die Fahrgäste möglichst gleichmäßig am Bahnsteig verteilen, damit alle Türen genutzt werden.

Für die S-Bahnen wurden die Einstiegslotsen bereits 2018 dauerhaft etabliert. Sie sollen am Hauptbahnhof, an der Hauptwache und der Konstablerwache ein flüssiges Aus- und Einsteigen und weniger Haltestellenüberschreitungen fördern. (mr)

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