Fernbusbahnhof eröffnet ohne Komfort

Suche nach weiterem Betreiber noch nicht abgeschlossen

Fernbusbahnhof eröffnet ohne Komfort

Mit einer Verzögerung von rund zwei Monaten wird der Frankfurter Fernbusbahnhof noch vor Ostern eröffnen - allerdings nur in einem halbfertigen Zustand. Denn ein Betreiber für die „Komfort-Elemente“ des Busstopps ist laut einem Sprecher der Immobilienbaugesellschaft „CA Immo“ noch nicht gefunden.

Damit wird Ende März voraussichtlich alles für den Busbetrieb des Bahnhofs fertig sein. Das heißt, Busse können die Schranke passieren und an den Haltestellen stoppen. Entsprechende Verträge mit einem Betreiber werden dazu aktuell verhandelt. „Wir befinden uns in den letzten Zügen“, sagt CA-Immo-Sprecher Markus Diekow. Auf Toiletten, ein Dach über den Haltestellen, einen ansprechenden Wartebereich und den Ticketshop müssen Fahrgäste allerdings weiterhin warten.

Grund dafür ist, dass der ursprünglich vorgesehene Betreiber, die Parkhausbetriebgesellschaft (PBG), kurzfristig abgesprungen ist. Seit dem Rückzug der PBG sucht die CA Immo nach einem zweiten Betreiber für die „Wohlfühl-Elemente“ des Bahnhofs. Auch hier befinde man sich in Verhandlungsgesprächen, sei aber von einer Einigung noch etwas entfernt, sagte Diekow. Deswegen bleibt auch weiterhin unklar, wie der fertige Bahnhof aussehen wird. „Wir wissen nicht, was der zukünftige Betreiber bereit ist zu zahlen und wie er sich den Busbahnhof vorstellt“, so Diekow.

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