Gold-Museum eröffnet in Frankfurt

Besucher sehen das Element in seinen verschiedenen Facetten

Gold-Museum eröffnet in Frankfurt

Mit der Goldkammer eröffnet am Samstag ein neues Museum in Frankfurt. In den Räumen in der denkmalgeschützten Stadtvilla im Kettenhofweg wird sich alles um Gold drehen. Dabei werden sowohl die Entstehung des Elements im All als auch seine Bedeutung als Statussymbol und seine Verwendung als Tausch- und Zahlungsmittel thematisiert.

Auf rund 480 Quadratmetern werden 500 Goldartefakte ausgestellt. Mit Hilfe von animierten Schautafeln und Videos bekommen die Besucher zudem Einblicke in deren historischen Hintergrund und darüber, wie sie in verschiedenen Kulturen verwendet wurden und welche Bedeutung ihnen dort zugeschrieben wurde. Für Kinder gibt es auf dem Boden eine Goldader, an der sie entlang laufen können und die sie zu verschiedenen Stationen führt. Dort erfahren sie von dem Museumsmaskottchen Aguila Fakten über Gold und werden über kindgerechte Märchen an die Ausstellungsstücke herangeführt.

„Die Exponate der Goldkammer haben den Stürmen der Zeit getrotzt“, sagt Museumsdirektorin Nadja Tomou, die bereits Ausstellungen im Koptischen Museum sowie im Nationalmuseum in Kairo konzipiert hat. „Die Ausstellungsstücke sind eine Hommage an die Fähigkeit der Menschheit, aus diesem einzigartigen Material schöne Kunstwerke zu schaffen.“

An die Museumsräume ist das „Aureus Café“ - eine Tagesbar und ein Restaurant mit Außenterrasse - angeschlossen. Das Essen wird dort unter der Führung des bekannten Küchenchefs Christian Senff zubereitet. In einem weiteren Raum befinden sich 300 Goldbarren der Sammlung der Rothschild-Familie. Das Zimmer kann für private und geschäftliche Veranstaltungen gebucht werden.

Für einen Eintrittspreis von 10 Euro können Interessierte das Museum dienstags bis sonntags zwischen 11 und 17 Uhr besuchen. Der ermäßigte Preis liegt bei 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. (ab)

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