9 Dinge, die man als Frankfurter Student gemacht haben muss

Es gibt Dinge, die muss ein Student in Frankfurt zumindest einmal gemacht oder gesehen haben. Wir haben uns bei Frankfurter Studenten umgehört und für Euch eine Liste von neun Unverzichtbarkeiten zusammen gestellt.

9 Dinge, die man als Frankfurter Student gemacht haben muss

Wenn Studenten sich nicht gerade in Prüfungsphasen befinden, bleibt ihnen viel Zeit, um ihre Stadt zu erkunden und neue, besondere Orte zu entdecken. Wir haben neun Freizeitaktivitäten für Euch gesammelt, die man als Frankfurter Student zumindest einmal erlebt haben sollte.

Die Paulskirche

Beginnen wir mit einem typischen Touristenziel von großer Bedeutung. Die Paulskirche war der erste Sitz des gesamtdeutschen Parlaments, in dem die Nationalversammlung über die erste demokratische Verfassung für Deutschland entschied. „Sie ist der Geburtsort unserer Demokratie und unserer Verfassung. Also definitiv ein Muss“, sagt Studentin Caroline Becker.

Paternosteraufzüge mit Nostalgie-Effekt

Besonders bekannt und beliebt bei Studenten sind auch die Paternosteraufzüge im I. G. Farben-Haus der Goethe-Uni am Campus Westend. Die denkmalgeschützten Aufzüge verbinden sieben der neun Stockwerke im Hauptgebäude miteinander. Die nostalgische Aufzugfahrt sollte jeder Student einmal getestet haben.

Palmengarten und Parks

Der Palmengarten ist nicht nur für Touristen eine beliebte Adresse, um die thematischen Gärten und Gewächshäuser zu bewundern. Frankfurter Studenten bekommen sogar mit ihrem Studierendenausweis kostenlosen Eintritt zur idyllischen Umgebung. Dort könnt Ihr das Wetter genießen, Euch die Beine vertreten und auf die Liegewiesen fläzen.

Ähnliches gilt für den Grüneburgpark, der zwischen Palmengarten und Goethe-Universität liegt und nach Vorlesungsende zum Entspannen, Joggen und Radeln einlädt. Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens findet sich im Park auch der achteckige Schönhof-Pavillon, der als „Park Café“ Besucher mit Kaffee versorgt.

Wer von seinem Laptop ablassen und einfach mal raus will, findet Natur und Ruhe auch im Waldspielpark Goetheturm. Vor allem für die Klausurenphase ist der Park ein schöner Ort, um mal Pause zu machen und weit weg von Universität und Bibliothek zu sein.

Schlendern auf Frankfurter Märkten

Marktluft schnuppern könnt Ihr donnerstags und samstags auf der „Konsti“. Dort findet Ihr den größten Erzeugermarkt Hessens. Bereits seit 1989 verkaufen zweimal wöchentlich Bauern, Winzer, Bäcker, Gärtner, Metzger und Imker regionale und saisonale Produkte auf dem Frankfurter Markt. Donnerstags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 17 Uhr wird die Konstablerwache zum Genießer-Treffpunkt, auf dem Besucher mit Schoppen und Handkäs’-Teller verweilen können.

Schnäppchenjäger zieht es jeden Samstag ans Sachsenhäuser Mainufer und den Osthafen. Von 9 bis 14 Uhr könnt Ihr dort direkt am Main über die Flohmärkte am Schaumainkai und der Lindleystraße schlendern und shoppen. Imbisse laden zu einer Pause mit Snacks und Blick auf die Frankfurter Skyline ein.

Festivals

Ende Juli bis Anfang August findet das Sommerwerft-Kulturfestival an der Weseler Werft statt. In entspannter Main-Atmosphäre treten hier Künstler aus kulturellen Bereichen wie Tanz, Theater, Musik und Film auf. Das Festival wird durch Sponsoren und Spenden finanziert und ist für Besucher kostenlos.

Das „Stalburg Theater offene Luft“ - auch „Stoffel“ genannt - ist ein Open-Air Theater und findet im Günthersburgpark statt. Dort können Besucher bei kultureller Unterhaltung picknicken und sich an den Essensständen versorgen. Auch dort ist der Eintritt frei.

Das Dönerboot

Inspiriert von den türkischen Fischerbooten am Bosporus in Istanbul, schwimmt Meral’s Dönerboot seit 2004 am Museumsufer und öffnet von April bis Oktober täglich von 12 bis 23 Uhr zum Döneressen die Türen. Bei gutem Wetter lässt sich dort auch der Sonnenuntergang gemütlich genießen.

Ebbelwei-Express

Getreu dem Motto „Apfelwein macht schön, schlank und schlau und manchmal auch ein bisschen blau“ kommen Fans des hessentypischen Getränks beim Ebbelwei-Express auf ihre Kosten. Knapp eine Stunde fährt die Bimmelbahn bei Musik und fröhlicher Gesellschaft gemütlich durch Frankfurt. Eine tolle Gelegenheit, um die Stadt kennenzulernen, sie Freunden zu zeigen oder einfach die Fahrt mit „Stöffche“ und Studikollegen zu genießen. In unserem Beitrag findet Ihr auch ausführlichere Informationen zum Ebbelwei-Express.

Von Kneipen und Bars

Das Moseleck ist eine beliebte Kneipe, die ihren Namen der Lage als Eckhaus zwischen Moselstraße und Münchener Straße verdankt und seit 100 Jahren besteht. Dort trifft sich ein gemischtes Publikum, das mit Liebe zu Ebbelwei, Bier, Fußball und Gesellschaft zur Gemeinschaft wird.

„Bockenheim ist voll mit kleinen alten Bars.“ - Caroline Becker, Studentin

Auch auf der Berger Straße finden sich viele Kneipen, Bars und kleine Gastronomien, in denen Besucher preisgünstig Trinken und Essen können. Ebenso in Bockenheim: „Bockenheim ist voll mit kleinen alten Bars. Vor allem Studentenbars“, sagt Studentin Caroline Becker. Ihr Tipp ist, die Bar „Zum Tannenbaum“, die mit Tischkicker und einfachem, aber sehr studentischem Flair zum Verweilen einlädt. Wer auf preisgünstiges Feiern Wert legt, wird in diversen Bars in Alt-Sachsenhausen fündig.

Von Studenten für Studenten

Auch das KoZ - ein von Studenten geführtes Kommunikationszentrum - findet Ihr in Bockenheim. Das KoZ bietet als Café, Bar und Disco Raum für ein fröhliches Zusammenkommen mit preiswerten Getränken, Parties und ab und zu auch politischen Veranstaltungen. Ebenfalls studentisch verwaltet wird die Campus Trinkhalle im Pförtnerhäuschen am Gisèle-Freund-Platz. Dort können Studenten bei Lesungen, Musik-Performances oder einfachen Barabenden Kaffee, Tee, Bier und Cocktails trinken. Ein kleiner Insider-Tipp: Wer die Anwesenheitsliste eines Dozenten mitbringt, bekommt ein Freigetränk. Ähnliches Programm findet Ihr im Random White House (RHW) am Campus Westend. Besonders beliebt sind die dortigen Parties, sagt Student Jonas Wagner. (mr/lo)

Wo Studenten in Frankfurt sparen können, erfahrt Ihr hier.

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