Frankfurt startet Projekt zu medizinischem Cannabis

Abgabe soll erleichtert werden

Frankfurt startet Projekt zu medizinischem Cannabis

Das Drogenreferat hat im Januar ein auf drei Jahre angelegtes Projekt zu medizinischem Cannabis gestartet. Wie das Gesundheitsdezernat mitteilte, sollen so Hürden beseitigt werden, um Schwerkranken den Zugang zu Cannabis zu erleichtern.

Eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes im März 2017 ermöglicht es der Stadt, neue Wege im Umgang mit medizinischem Cannabis zu gehen. Es sollen laut Gesundheitsdezernenten Stefan Majer Infrastrukturen geschaffen werden, sodass bei Bedarf Cannabis ohne Schwierigkeiten auf Rezept an schwerkranke Patienten verschrieben werden könne. Die Maßnahmen umfassen neben dem Aufbau eines Ärztenetzwerkes unter anderem ausreichende Informationsmöglichkeiten und -stellen für Patienten. Außerdem sei eine Gesundheitswissenschaftlerin im Drogenreferat mit der Projektsteuerung betraut worden.

Zum Projekt gehören darüber hinaus auch umfassende wissenschaftliche Begleitstudien, die noch in diesem Jahr beginnen werden. Unterstützt werde das Dezernat hierbei von dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin sowie dem Centre for Drug Research der Goethe-Universität.

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