Straßenbahn behindert: Mann muss für Ersatzverkehr zahlen

970 Euro für Taxikosten

Straßenbahn behindert: Mann muss für Ersatzverkehr zahlen

Das Amtsgericht Frankfurt hat am Montag entschieden, dass Menschen, die die Strecke der Straßenbahn blockieren, für den Schienenersatzverkehr zahlen müssen. Anlass für das Urteil war ein Fall, bei dem ein Mann sein Auto so geparkt hatte, dass die Straßenbahn von Offenbach in Richtung Lokalbahnhof nicht mehr fahren konnte.

Bis das Fahrzeug abgeschleppt wurde, richtete die verantwortliche Verkehrsgesellschaft einen Schienenersatzverkehr durch Taxen ein. 970 Euro gab sie dafür aus. Diese Kosten wollte sie von dem Mann erstattet bekommen und zog vor Gericht. Der Angeklagte verteidigte sich mit dem Argument, dass er sein Auto nicht absichtlich so geparkt habe. Zudem habe sich die Verkehrsgesellschaft mit dem Abschleppen zu viel Zeit gelassen.

Das Gericht gab der Verkehrsgesellschaft recht. Der Mann sei als Verursacher der Störung für diesen Schaden schadensersatzpflichtig.

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