Diese Luxusprobleme haben Frankfurter

Besonders ausgeprägt ist die Mecker-Kultur in Frankfurt zwar nicht - manche Dinge nerven die Frankfurter aber trotzdem. Während einiges davon definitiv seine Berechtigung hat, ist manch anderes eher ein Luxusproblem.

Diese Luxusprobleme haben Frankfurter

Es gibt Sachen, die die Frankfurter wahnsinnig nerven: der angespannte Wohnungsmarkt mit seinen hohen Mieten gehört zum Beispiel dazu. Auch mit der Verkehrssituation und der Sauberkeit in der Stadt sind die Frankfurter eher unzufrieden, wie die Ergebnisse der letzten Bürgerbefragung zeigen. Und dann gibt es da noch ein paar andere Dinge, die viele Frankfurter auf die Palme bringen. Dinge, die eher in die Kategorie „Luxusproblem“ fallen. Kommen sie Euch bekannt vor?

„Die U-Bahn kommt wieder ewig nicht“

In fünf Minuten von A nach B zu kommen, ist für Frankfurter fast schon ein Menschenrecht. Umso mehr nervt es, wenn man die U-Bahn ganz knapp verpasst und dann geschlagene fünf bis zehn Minuten auf die nächste warten muss — immerhin geht dabei kostbare Lebenszeit verloren.

Was viele Frankfurter nach kürzester Zeit schon auf die Palme bringt, lässt Bewohner der Städte aus dem Umland nur müde lächeln — denn die meisten können von einem Fünf-Minuten-Takt nur träumen. Trotzdem soll sich auch in diesem Jahr einiges am Fahrt-Takt ändern, zum Beispiel bei den Straßenbahnen und Bussen.

„Es gibt zu viele Burgerläden“

Der Burger-Trend reißt nicht ab — nur so lässt es sich erklären, dass demnächst schon wieder eine neue Kette nach Frankfurt zieht. Doch das sorgt nicht bei jedem für Freude: Stattdessen sind viele Frankfurter genervt davon, dass immer „noch mehr Burgerläden“ ihre Zelte in der Stadt aufschlagen.

Zu Unrecht: Bei gutem Essen und abwechslungsreichen Restaurants haben wir in Frankfurt in den meisten Stadtteilen die Qual der Wahl - und können bei Burger-Unlust unter Dutzenden anderen Optionen auswählen.

„Die Öffis sind immer so voll“

Man kennt es: Kaum muss man fünf Minuten auf die Bahn warten, füllt sich der Bahnsteig stetig mehr — gerade zu Stoßzeiten. Dann kann es im Abteil schon mal kuschelig werden. Zu kuschelig, wie manch einer findet.

Im Verhältnis haben wir es in Frankfurt aber eigentlich ziemlich gut: Viele Bahnen fahren so eng getaktet, dass man leicht auf die nächste Bahn ausweichen kann oder es sowieso nie richtig eng wird. Und wenn doch, erinnern wir uns einfach an die Bilder aus einigen asiatischen Zügen — die so voll sind, dass die Passagiere regelmäßig von Bahn-Angestellten reingequetscht werden müssen.

Übrigens: Wie Ihr es am besten in überfüllte Öffis schafft, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

„Die Parkplatzsuche in der Innenstadt nervt“

Mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, ist meistens sowieso nervig. Wer dann noch auf Parkplatzsuche gehen muss, verliert schnell die Geduld. Dabei kann man den Parkplatz-Stress in Frankfurt auf verschiedenen Wegen umgehen.

Wer im Parkhaus parken will, kann sich beispielsweise auf der Website der Parkhausbetriebsgesellschaft über die Auslastung der Parkhäuser informieren und so gezielt das passende Parkhaus ansteuern. Noch entspannter ist wird es aber, wenn wir das Auto einfach stehen lassen können und auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Denn die Innenstadt ist mit dem öffentlichen Nahverkehr optimal zu erreichen — ganz ohne Parkplatzstress.

„Auf der Zeil ist so viel los“

Sie gilt als die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands — und das, obwohl sie bei den Einwohnern der Stadt gar nicht so beliebt ist: Die Rede ist — natürlich — von der Zeil. Trotz der großen Auswahl auf der Zeil vermeiden es viele Frankfurter tunlichst, dort einkaufen zu gehen. Denn die Straße ist fast immer überfüllt

Dass das Einkaufen bei so vielen Mit-Shoppern anstrengend ist, bestreiten wir nicht. Aber: Frankfurt ist so groß, dass man den Zeil-Besuchern leicht ausweichen kann. Ob in einem der verschiedenen Einkaufszentren oder in kleineren Läden in den Seitenstraßen der Stadt: Fündig wird man an vielen Orten. Und wenn es doch die Zeil sein soll, hilft eine gute Vorbereitung auf die Shopping-Tour. Wie Ihr es ohne Nervenzusammenbruch über die Zeil schafft, haben wir hier für Euch aufgeschrieben.

Fallen Euch noch mehr Luxusprobleme ein, die wir hier in Frankfurt haben? Dann kommentiert unter dem Artikel! (ts)

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