Fünf Beweise dafür, dass die Eintracht so super ist wie noch nie

Die Bundesliga-Saison ist vorbei - zum Glück für die Eintracht, die in den letzten Spielen sichtbar erschöpft war. Eine Hammer-Saison hat das Team aber trotzdem gespielt. Und dafür gibt es einige Beweise.

Fünf Beweise dafür, dass die Eintracht so super ist wie noch nie

Mit 5:1 siegte der FC Bayern am letzten Bundesliga-Spieltag am Samstagnachmittag gegen die Eintracht und wurde so erneut Deutscher Meister. Für die mittlerweile doch recht erschöpften Frankfurter reichte es immerhin für Platz 7 und damit für die Qualifikation für die Europa-League. Doch selbst wenn die Eintracht in den letzten Spielen nicht mehr groß auftrumpfen konnten - hinter ihnen liegt eines ihrer besten Jahre. Fünf Beweise dafür, dass die Eintracht aktuell so super ist wie nie:

1. Die Zuschauer sind rekordverdächtig

Dass das letzte Heimspiel der Saison vor einer Woche gegen Mainz 05 mit 51.500 Zuschauern restlos ausverkauft war, verwundert zwar nicht, da die beiden Städte ziemlich nah beieinander liegen. Doch die Frankfurter Zuschauerzahlen waren in diesem Jahr konstant auf einem hohen Level: 14 von insgesamt 24 Heimspielen in Bundesliga, Europa-League und Co. waren ausverkauft.

Damit haben die Fans in dieser Saison einen neuen Vereinsrekord aufgestellt: Durchschnittlich 49.700 Zuschauer fieberten pro Bundesliga-Match in der Commerzbank-Arena mit. In der Europa-League waren mit maximal 48.000 Fans weniger Zuschauer im Stadion erlaubt. Auch hier waren die Tickets wahnsinnig beliebt - schon im Dezember waren alle Blind-Date-Pässe für eventuelle weitere Europa-Runden restlos ausverkauft. Obwohl da noch nicht einmal feststand, wann die Spiele stattfinden würden.

2. Die Spieler kämpften unerbittlich in Europa

Kein Wunder, dass den Frankfurtern in den letzten Spielen langsam die Luft ausging. 50 Pflichtspiele absolvierte das Team von Trainer Adi Hütter in dieser Saison - für eine Mannschaft, die es nicht gewohnt ist, international zu spielen, eine deutliche Mehrbelastung. „International zu spielen ist für Eintracht Frankfurt keine Selbstverständlichkeit“, sagte auch Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic nach dem Match gegen die Bayern am Samstag.

Und trotzdem: Die Frankfurter preschten voller Elan nach Europa, ließen Vereine wie Inter Mailand und Benfica Lissabon hinter sich zurück und kämpften verbissen für ihren Traum vom Endspiel in Baku. Zwar endete der Europa-Traum im Halbfinale gegen Chelsea, traurig muss die Mannschaft darüber aber nicht sein. Denn was die Eintracht in diesem Jahr konstant geleistet hat - sowohl in der Bundesliga, als auch in Europa - ist Grund genug, stolz zu sein.

3. Alle jubeln mit der Eintracht

Verhältnismäßig früh waren die Frankfurter in dieser Saison der einzige deutsche Verein im internationalen Wettbewerb: Schalke, Bayern und Dortmund verpassten den Coup in der Champions League, während Leverkusen in der Europa-League gegen den FK Krasnodar ausschied.

Ganz Deutschland blickte deshalb hoffnungsvoll auf die Eintracht, die mit ihrer Erfolgstour durch Europa und den überragenden Fan-Support zuhause und auswärts dicke Sympathiepunkte sammeln konnte. Frankfurt hat es so geschafft, Fußballfans verschiedenster Lager mitzureißen. Sogar die, deren Herzen - zumindest in der Bundesliga - eigentlich für andere Vereine schlagen, wie beispielsweise Franz Beckenbauer.

4. Die Fans verdienen einen Choreo-Pokal

Apropos überragender Fan-Support: Zwar sind die Eintracht-Fans grundsätzlich bekannt für starke Choreografien, in dieser Saison und vor allem in den Europa-League-Spielen haben sich die Supporter aber regelmäßig selbst übertroffen.

Immer wieder trumpften die Fans vor allem zuhause mit aufwendigen Choreos auf - und sorgten im Stadion wie vor dem Fernseher gleichermaßen für reihenweise Gänsehaut. Wir finden: Für den Support in dieser Saison verdienen die Fans einen Choreo-Pokal!

5. Die Spieler sind gefragt wie nie

Ein letzter Punkt, der zeigt, wie stark die Eintracht in diesem Jahr war: Die Spieler sind gefragt wie nie. Vor allem um Spielmacher Luka Jovic, der sich in dieser Saison unverzichtbar gemacht hat, reißen sich die großen Teams, darunter Real Madrid und Manchester City. Noch ist allerdings nichts entschieden - auch wenn der Wechsel zu Real kürzlich schon als fix vermeldet wurde.

Auch Stürmer Ante Rebic könnte die Eintracht verlassen, genau wie Keeper Kevin Trapp, der aktuell nur von Paris Saint-Germain geliehen ist. Seine Zukunft bei der Eintracht ist offen. Zumindest Leistungsträger Filip Kostic hat seit wenigen Tages einen festen Vertrag bis 2023. Er war ebenfalls Leihspieler - doch die Eintracht hat die Kaufoption gezogen. (ps)

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