Emmanuel de Greco gestorben

Stadtbekannter Grieche brach nahe seiner Wohnung an der Konstablerwache zusammen

Emmanuel de Greco gestorben

Frankfurt ist um ein Original ärmer. Der stadtbekannte Grieche Emmanuel de Greco ist gestorben. Er brach in der Nähe seiner Wohnung an der Konstablerwache zusammen, heißt es von Bekannten de Grecos. Danach verbrachte er einige Tage im Krankenhaus, wo die Ärzte schließlich nichts mehr für ihn tun konnten. Seine Bekannten teilen mit, dass er zuvor auf dem Federweißenfest über Schmerzen in der Brust klagte.

De Greco fiel nicht nur durch seinen langen Pelzmantel, seinen weißen Hut und seine blinkende Plastikbrille auf der Nase auf, sondern auch durch seine liebenswerte, gut gelaunte und offene Art. Damit versüßte er zahlreichen Frankfurtern den Aufenthalt auf Festen, Märkten oder einfach so im Alltag, wenn er sich auf der Zeil oder in der Fressgass in einem Café oder Restaurant niedergelassen hatte.

Bekannte und Freunde trauern um de Greco. Auch eine Gedenkseite wurde für den Griechen errichtet. „Jeder, der ihn kannte, hat immer ein Lächeln erhalten, das gibt es selten und viel zu wenig“, sagt Sabi Uskhi, der die Gedenkseite erstellt hat. Er beschreibt den Griechen als „einen liebenswerten Menschen, der nie was Böses wollte, sondern immer nur Spaß und Freude haben wollte“. Das bestätigte sich auch für unsere Autorin, die die Ehre hatte, mit ihm auf ein Date zum Pizza-Essen zu gehen.

Die Beisetzung des Frankfurter Unikats findet am 22. Oktober in der griechisch-orthodoxen Kirche „Prophet Elias“ statt. Eine Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

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