Bundespolizei entdeckt 30 Kilogramm Khat in Reisegepäck

Einreise verweigert und Verfahren eingeleitet

Bundespolizei entdeckt 30 Kilogramm Khat in Reisegepäck

Insgesamt 30 Kilogramm Khatpflanzen haben Zoll und Bundespolizei im Reisegepäck eines Passagiers am Frankfurter Flughafen entdeckt. Das berichtet die Bundespolizei Frankfurt.

Die Beamten zogen am Sonntag einen aus Uganda kommenden US-Amerikaner aus dem Verkehr. Zuvor hatte sich der 30-Jährige bei der Einreiseprüfung in Widersprüche verwickelt. Aufgrund der unklaren Reiseabsichten wurde er einer eingehenden Überprüfung gemeinsam mit dem Zoll unterzogen.

Dabei entdeckten die Beamten circa zwölf Kilogramm frische und circa 18 Kilogramm getrocknete Khatpflanzen in zwei Koffern. Die Pflanze wird vor allem in Ländern wie Somalia und dem Jemen als Droge konsumiert. Gegen den Passagier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Das Betäubungsmittel, das nach Aussage des Tatverdächtigen im Bundesgebiet einer unbekannten Kontaktperson übergeben werden sollte, wurde sichergestellt. Dem Tatverdächtigen wurde die Einreise verweigert, er kehrte am Montag in die USA zurück. (mm)

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