Kreatives Bistro mit viel Persönlichkeit

Gesunde, selbstgemachte Tartes und Salate sind ihr Steckenpferd - Wir stellen euch das „Vif“ im Westend und seine Inhaberin Luise Hoepfner vor.

Kreatives Bistro mit viel Persönlichkeit

Das kleine Bistro strahlt auf den ersten Blick Gemütlichkeit, Individualität und Weiblichkeit aus. Die Inhaberin Luise Hoepfner steht in einer braunen Lederschürze hinter der Theke und bedient gut gelaunt und entspannt ihre Gäste. Die haben eine herzhafte Tarte und einen Quinoa-Salat auf ihrem Teller. Einen Cortado oder einen Flatwhite - beides Kaffeespezialitäten - und einen selbstgemachten Kuchen gibt es als Nachtisch dazu.

Eine Leidenschaft für gesundes Essen

„Alles, was ich gerne mag, habe ich hier umgesetzt“, sagt Hoepfner. Mit den von ihr und ihrer Mutter Ines Hoepfner entwickelten Rezepten drückt die Inhaberin ihre Leidenschaft für gesundes und, wie sie es nennt, vollwertiges Essen aus. Als sie in ihrem alten Job im Eventmanagement bei der Agentur Nordisk im Ostend gearbeitet hat, habe ihr ein gesunder Mittagstisch nach ihrem Geschmack gefehlt, so Hoepfner.

„Die Entscheidung war spontan aus dem Bauch heraus.“ - Luise Hoepfner

Aus dem für sie sichtbaren Mangel an schönen Gastronomien, sei die Idee entstanden, selbst ein Bistro aufzumachen. „Die Entscheidung war spontan aus dem Bauch heraus“, sagt Hoepfner. Auf diesen Impuls habe sie gehört.

Alles selber zu machen, bedeutet auch Stress

Am 12. September eröffnete sie das „Vif Westend“. Seitdem ist ihr Leben recht stressig. „Manchmal verfluche ich es, meistens liebe ich es“, sagt die 28-jährige Inhaberin dazu. Ihr Arbeitstag beginne um 7 Uhr morgens. Dann geht es ans Kochen und Vorbereiten. Dabei hilft ihr ihre Mutter. Von 9 bis 19 Uhr ist Hoepfner im Laden. Ihr Bruder übernimmt hier und da ihre Schicht. Zwischendrin entwickelt sie gemeinsam mit ihrer Mutter neue Rezepte, bestellt neue Lebensmittel und kümmert sich um den Social Media Auftritt des Bistros.

Das Ziel: Eine enge Beziehung zu den Gästen

Dennoch: Der Austausch mit ihren Gästen ist unheimlich wichtig für die junge Bistro-Betreiberin. „Es gibt einen Trend zum inhabergeführten Betrieb“, sagt Hoepfner. Sie wolle ihren Gästen zeigen, dass man sich auch von etwas anderem ernähren kann, als nur von Pasta.

„Ich kann den Gästen viel erklären.“ - Luise Hoepfner

Über Zutaten, wie Chia-Samen und Schwarzwurzeln, wisse die junge Selbstständige viel. „Ich kann den Gästen viel erklären“, so Hoepfner. Und das tue sie auch. Im Moment bietet das „Vif“ viel mit Kürbis, Pastinaken und Schwarzwurzel an. Dauerbrenner im Sortiment seien der Rote-Beete-Salat mit Birne und der Radicchio-Kartoffel-Salat.

„Alles ist individuell und nichts kommt von der Stange.“ - Luise Hoepfner

Mit viel Liebe zum Detail stimmt sie ihre Marinaden und Dressings ab. Es gibt außerdem viele vegane Gerichte und alles ist mit Dinkel anstatt des oft verwendeten Weizens gebacken. „Alles ist individuell und nichts kommt von der Stange“, sagt Hoepfner.

Schöne Atmosphäre im Bistro

Individuell ist auch die Einrichtung des „Vifs“. Gemeinsam mit ihrem Freund Šime und ihrer Familie habe die Inhaberin alles alleine renoviert und selbst gestaltet. Deshalb sind im Bistro auch zwei von ihrer Mutter selbst kreierte Bilder zu finden. „Mann kann hier in Ruhe für drei Stunden chillen und mit dem Laptop arbeiten“, sagt Hoepfner. Die Atmosphäre im Bistro soll stimmen - da hat die Inhaberin einen hohen Anspruch an sich selbst. Der Titel „Vif“ kommt von dem gleichnamigen altdeutschen Wort. Dieses heißt so viel wie belebt und aufgeweckt - „so wie wir halt sind“, sagt Hoepfner.

Die ganze Familie unterstützt sie

„Ohne den Beistand meiner Familie hätte ich das nicht gemacht.“ - Luise Hoepfner

Von großer Wichtigkeit ist für Hoepfner auch ihre Familie. „Ohne den Beistand meiner Familie hätte ich das nicht gemacht“, sagt die 28-Jährige. Seitdem sie das Bistro eröffnet habe, sei der Familienzusammenhalt noch größer geworden. Hoepfners Mutter lebt eigentlich nicht in Frankfurt, ist aber seit der Eröffnung vor Ort und bereitet Speisen zu. Ihr Bruder wohne jetzt auch vorübergehend bei ihr und unterstütze sie im „Vif“. Hoepfner kam als gebürtige Hagenerin und leidenschaftliche Weltreisende für die Liebe nach Frankfurt und blieb. „Für den Augenblick ist das hier alles schön. Ob ich das für immer machen werde, weiß ich nicht“, sagt Hoepfner.

Im Moment könnt ihr sie montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr im „Vif“ besuchen oder ein Catering für Veranstaltungen bestellen. Suppen, Tartes, Salate und Kuchen warten neben Wein und Kaffee-Spezialitäten auf euch. Mehr Infos gibt's hier.

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