Mainzerin stirbt nach Schönheits-OP

Schwere Hirnschäden bei der Narkose

Mainzerin stirbt nach Schönheits-OP

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen einen Frauenarzt (57) aus Sachsen-Anhalt. Der Mediziner soll Ende November in einer Frankfurter Hausarztpraxis alleine und ohne ausreichende Überwachung Schönheitsoperationen an einer Mainzerin vorgenommen haben. Das gab die Staatsanwaltschaft laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) am Montag bekannt.

Bei der Narkose soll es zum Herzstillstand der Frau gekommen sein. Die Mainzerin habe reanimiert werden müssen und sei mit schweren Hirnschäden ins Krankenhaus gebracht worden. Die Frau starb am 13. Dezember.

Laut Staatsanwaltschaft wohnt und praktiziert der Frauenarzt in Aschersleben (Sachsen-Anhalt). Warum er in der Praxis in Frankfurt operierte, ist nicht bekannt. In Aschersleben seien Ende vergangener Woche Wohnungs- und Praxisräume durchsucht worden. (nl)

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