Frankfurt bekommt die Fraa-Rauscher-Ampeln

Einen eigenen Brunnen hat sie schon, doch das ist nicht genug: Das Frankfurter Stadtoriginal Fraa Rauscher soll auch noch eigene Ampelfiguren bekommen. Jetzt ist klar, welche Ampeln umgestaltet werden und wann es so weit sein könnte.

Frankfurt bekommt die Fraa-Rauscher-Ampeln

Fraa Rauscher ist ein Frankfurter Original: Sie verkörpert den Apfelwein und dessen Genuss wie niemand sonst. Aus diesem Grund soll der legendären ehemaligen Bewohnerin der Klappergasse jetzt nach dem Brunnen und verschiedenen Liedern ein weiteres Denkmal gesetzt werden: in Form von Ampeln.

Die Idee, dass auf einigen Frankfurter Ampeln künftig nicht mehr Ampelmännchen, sondern Fraa Rauscher zu sehen ist, kam das erste Mal im Sommer 2018 auf. Schon damals fand sie in Bürgermeister Uwe Becker (CDU) einen Unterstützer innerhalb der Stadtpolitik. Jetzt ist klar: Die Ampeln kommen tatsächlich - nach Alt-Sachsenhausen. Das erklärte Becker am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch. „Das ist eine sympathische Form, wie einem das Viertel entgegenkommt“, sagte er.

An diesen Ampeln soll Fraa Rauscher leuchten

Genauso symbolisch wie Fraa Rauscher selbst werden auch die Orte sein, an denen die Ampelfiguren zu finden sein werden. Sie sollen jeweils an den Stellen angebracht werden, an denen Ampeln an Eingängen zu Alt-Sachsenhausen stehen. Das werden voraussichtlich die Querung der Elisabethenstraße bei der Kleinen Rittergasse, der Übergang über Paradiesgasse am Neuen Wall, die Ampel über den Affentorplatz und die am Frankensteiner Platz sein.

„Damit tritt das Wesen des Viertels schon am Eingang zutage.“ Uwe Becker, Bürgermeister

„Damit tritt das Wesen des Viertels schon am Eingang zutage“, erläuterte Becker. Er sagte, dass auf seiner Seite alles Notwendige für die neuen Ampeln geklärt sei. Auch die Kosten seien mit voraussichtlich 1500 Euro überschaubar.

Entwürfe bereits fertig

Das einzige, was den neuen Ampeln noch im Weg stehen könnte, ist die Straßenverkehrsordnung. Aber auch da sind nach Aussage von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) keine Probleme zu erwarten. „Ich sehe da auch keine großen Hindernisse.“

Es gehe lediglich um die technische Umsetzung. Da sich Ampelzeichen nicht nur aufgrund der Farbe unterscheiden lassen dürfen, musste eine gehende und eine stehende Fraa Rauscher entworfen werden. Diese Entwürfe gibt es inzwischen. Wenn dem Einbau nichts Unerwartetes mehr entgegensteht, soll die Installation in den kommenden Wochen erfolgen, so Bürgermeister Becker. (ab)

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