Drei weitere Spielhallen in Frankfurt geschlossen

Stadt zeigt sich zufrieden

Drei weitere Spielhallen in Frankfurt geschlossen

Drei weitere Spielhallen in der Innenstadt haben Ende August geschlossen. Das teilt die Stadt Frankfurt mit. Die Betriebe waren in der Neuen Mainzer Straße ansässig.

Die Zahl der geschlossenen Spielhallen erhöht sich somit auf 34. Von bislang 164 Betrieben existieren nun noch 130 im Frankfurter Stadtgebiet. „Die aktuellen Schließungen sind das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen des Ordnungsamtes mit den Spielhallenbetreibern“, so Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU). „Mit jeder Spielhalle, die freiwillig schließt, gehen wir einen wichtigen und vor allem auch rechtssicheren Weg zu mehr Schutz vor Spielsucht und zum Wohle der Menschen, die in Nachbarschaft zu diesen Betrieben leben.“

Die Quote von rund 20 Prozent geschlossener Betriebe ist laut Frank ein großer Erfolg. In kommenden Verhandlungen will das Ordnungsamt erreichen, dass weitere Spielhallen im Stadtgebiet auf freiwilliger Basis ihren Betrieb einstellen. Hintergrund ist das Hessische Spielhallengesetz, dass unter anderem einen Mindestabstand von 300 Metern zwischen zwei Spielhallen vorsieht. Zudem sind nur Hallen mit maximal zwölf Automaten erlaubt. Betriebe mit höherer Automatenzahl wurden komplett verboten.

Die Übergangsfrist, die den Betreibern eingeräumt wurde, lief vor circa anderthalb Jahren aus. Bereits im Dezember 2017 wurde das Gesetz erneut verschärft: Seitdem gilt eine Sperrzone um Kinder- und Jugendeinrichtungen von 300 Metern. (df)

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