So schafft Ihr es am besten in überfüllte Öffis

Wer im Berufsverkehr pendelt, ist regelmäßig zwischen Menschenmengen in Bahn oder Bus eingequetscht. Auch wenn das ungewollte Gruppenkuscheln nicht schön ist - zum Warten hat man oft keine Zeit. 5 Tipps, mit denen die Fahrt leichter wird.

So schafft Ihr es am besten in überfüllte Öffis

Seit dem Schulabschluss gehöre ich zur Welt der Pendler. Erst ging es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Studieren an die Uni, später zur Arbeit. Volle Busse und Bahnen standen und stehen da auf der Tagesordnung - seien es überfüllte Busse voll schwitzender Schüler und Studenten im Sommer, Reisende mit riesigen Koffern oder Fußballfans mit Bierfahne in der S8 oder randvolle U-Bahnen direkt nach dem Ende einer Signalstörung.

Zwar werden manche sagen, dass man in Frankfurt leicht auf den nächsten Bus oder die nächste Bahn warten kann, die dann vielleicht weniger voll ist. Für Pendler, die ihre Anschlüsse bekommen müssen, ist warten aber oft keine Option. Wir haben deshalb fünf Tipps gesammelt, mit denen Ihr es leichter in überfüllte Öffis schafft:

1. Erst raus, dann rein

Es hat einen Grund, warum Bahnsprecher die Regel „Erst aussteigen lassen, dann einsteigen“ immer wieder predigen. Denn das Verhalten ist nicht nur eine Frage des Anstands, sondern hilft wirklich dabei, in überfüllte Busse und Bahnen zu gelangen. Wer einmal in den Gegenverkehr gerät, hat es schwer, sich nach vorne zu bewegen. Und: Bei den Fahrgästen, die aussteigen müssen, macht man sich äußerst unbeliebt, wenn man einfach drauf los drängelt.

2. Freundliche Menschen kommen weiter

Damit wären wir schon beim nächsten Tipp: Seid nett zu den anderen Fahrgästen. Das heißt: kein schubsen, kein drängeln. Das wirkt. Denn wer geschubst wird, bleibt stehen, regt sich auf und dreht sich um. Der Durchgang wird dadurch noch länger blockiert. Besser ist es also, freundlich zu bleiben und Verständnis für seine Mitmenschen zeigt. Netten Leuten wird mehr Platz gemacht und man lässt sie körperlich näher an sich heran. Wer jetzt noch gut riecht, hat einen weiteren Vorteil.

3. Die Augen offen halten - und selbstbewusst bleiben

Doch Achtung: Verwechselt Freundlichkeit nicht mit Schüchternheit. Wer nicht zeigt, dass er auch noch einsteigen muss und sich stattdessen wegschieben lässt, hat schon verloren. Bleibt höflich, aber selbstbewusst und versucht, schnell in die Bahn oder den Bus zu steigen.

Scannt dabei den wenigen Raum nach Lücken und lauft Personen, die gut voranzukommen scheinen, hinterher. Es hilft auch, sich schon von Anfang in der wartenden Gruppe am Gleis oder am Rand der Bushaltestelle zu platzieren, um sich nicht wegschieben zu lassen.

4. Den kompletten Platz nutzen

Wenn die Menschenmenge ins Stocken gerät, Ihr aber noch Raum im Inneren des Fahrzeuges seht, bittet die Personen einfach, weiter hineinzurücken. Denn: Reden hilft. Viele Leute achten nicht auf das, was hinter ihnen geschieht und bleiben an ihrem ausgewählten Platz stehen, ohne zu merken, dass die anderen Fahrgäste keinen Platz haben. Teilt es ihnen also freundlich mit. Oft passen so viel mehr Menschen in Bus und Bahn, als zunächst gedacht.

5. Trennt Euch von Freunden und großem Gepäck

Mehr Platz gibt es auch, wenn Ihr Euer Gepäck nicht auf dem Rücken oder über der Schulter, sondern am Boden zwischen Euren Beinen haltet oder abstellt. Wenn es sich vermeiden lässt, solltet ihr auch auf besonders sperrige und große Rucksäcke und Taschen verzichten.

Und: Klammert Euch nicht an Eure Freunde. Natürlich sollt Ihr sie nicht draußen auf dem Bahnsteig zurücklassen, doch es hilft, sich als Gruppe aufzuteilen und nicht darauf zu bestehen, neben dem besten Kumpel stehen zu müssen. So finden alle Gruppenmitglieder leichter einen Platz. Also: Trennt Euch für die Dauer der Fahrt voneinander und kommt dann gemeinsam am Ziel an.

Was sind Eure Tipps, um in überfüllte Öffis zu gelangen? Schreibt sie uns in die Kommentare unter dem Artikel! (ab)

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