Darth Vader zieht durch Frankfurts Straßen

Seit einigen Monaten macht er die Mainmetropole unsicher: der sogenannte Frankfurt Vader. Doch was hat er mit der Stadt vor? Das verrät er im Merkurist-Interview.

Darth Vader zieht durch Frankfurts Straßen

Er läuft ungeniert bei Rot über die Ampel, er hält Straßenbahntüren auf, wenn es ihm passt und seine Macht lässt er sogar die Enten im Park spüren: Der Frankfurt Vader treibt seit einigen Monaten sein Unwesen in der Mainmetropole. Während seiner Patrouillen durch die Stadt versucht er auch immer wieder Rebellen beziehungsweise Passanten auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.

Doch was macht Lord Vader hier, in der Mainmetropole? „Als finanzielles Zentrum Europas hat mich die gebündelte Macht hier in Frankfurt angezogen“, erklärt Frankfurt Vader. Er sieht zudem viel Potenzial in der Stadt. Die Infrastruktur des Flughafens möchte er beispielsweise nutzen, um Material für ein intergalaktisches Großprojekt in den erdnahen Orbit zu transportieren.

„Mein nächstes Imperium wird das Frankfurter Imperium sein.“ - Frankfurt Vader

Aber Vader hat noch mehr mit der Stadt vor. Er bereitet sich zurzeit auf die nächste Oberbürgermeisterwahl vor, bei der er kandidieren wird. „Mein nächstes Imperium wird das Frankfurter Imperium sein“, so der Vater aller Bösewichte. Dabei möchte er auch die Frankfurter Bürger involvieren: „Jeder hier kann zu einem nützlichen Zahnrädchen im Uhrwerk der totalen Macht werden.“

Und bis jetzt scheint sein Plan auch aufzugehen, denn Frankfurter seien begeistert von seinen Ideen, Plänen und seiner Persona. Nur wenige würden sich kritisch äußern und wenn, dann passiere solch Fehlverhalten nur einmal. Fast schon bedrohlich sagt er: „Rebellen und Andersdenkende sollten sich in Zukunft lieber doppelt umschauen.“

Damit seine Gefolgschaft stets up-to-date ist, was sein privates und politisches Tun angeht, hat er für sich Instagram als Propagandakanal auserkoren. Denn auch Vader weiß um die Bedeutung sozialer Netzwerke. Deshalb freut er sich über Einladungen jeder Art, um in der Mainmetropole Fuß fassen und sein Imperium aufbauen zu können.

Auf die Frage, wer sich nun wirklich hinter der Maske verbirgt, bleibt er seiner Rolle treu: „Helm und Maske sind Teil meiner Funktionskleidung, auf die ich aus gesundheitlichen Gründen angewiesen bin.“ An seinem Atem könne man deutlich hören, wie schädlich Tabakwaren seien, von deren Genuss er seiner Gefolgschaft dringendst abrät. (ab)

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