Bauarbeiten im Chinesischen Garten abgeschlossen

Vor zwei Jahren wurden die historischen Holzbauten im Chinesischen Garten völlig zerstört. Nach nur drei Monaten ist der Wasserpavillon nun wiederhergestellt - und damit früher fertig als geplant.

Bauarbeiten im Chinesischen Garten abgeschlossen

Im März begann der Wiederaufbau des Chinesischen Gartens im Bethmannpark, der vor rund zwei Jahren Opfer einer Brandstiftung wurde (Merkurist berichtete). Zu Beginn war eine Fertigstellung bis Ende Juli geplant, jedoch wurden die Bauarbeiten nun schneller fertig als geplant.

Um den Wasserpavillon so originalgetreu wie möglich zu gestalten, kamen nicht nur Baukünstler aus China zu Hilfe, auch die nötigen Materialien, wie Dachziegel und Dekorationen aus Eukalyptusholz, wurden von Shanghai nach Frankfurt verschifft. Das Holzhandwerk beinhaltet sehr viel chinesische Tradition und wird auch in China immer seltener. In dieser Bauweise werden keine Nägel genutzt, sondern Zapfen, die die Holzelemente verbinden.

Manche der Bauarbeiter haben bereits 20 Jahre Erfahrung damit und waren schon bei der Sanierung des Pavillons 2007 mit ihrer Expertise dabei. Nun stellen sie den „Garten des Himmlischen Friedens“ nach der Feuertragödie vor zwei Jahren wieder her.

Einen Monat früher fertig

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten am Wasserpavillon bis Juli andauern. Nun wurden die Kunsthandwerker aus China bereits im Juni fertig. Von den vorherigen Schäden des Feuers keine Spur. Bis zur Wiedereröffnung dauert es jedoch noch ein Weilchen. Erst müssen die Grünanlagen um den Pavillon herum wieder hergestellt werden, heißt es vonseiten des Grünflächenamtes. So ist eine Wiedereröffnung für Herbst dieses Jahres geplant. (ab)

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