Frankfurter Busse und Bahnen sollen kürzer an Ampeln stehen

24 Ampelanlagen werden dafür modernisiert

Frankfurter Busse und Bahnen sollen kürzer an Ampeln stehen

In Frankfurt sollen Busse und Bahnen künftig nicht mehr so lange an roten Ampeln warten müssen. Wie die Stadt mitteilt, hat der Magistrat in seiner Sitzung am Montag beschlossen, zu diesem Zweck 24 Ampeln zu modernisieren.

Davon sollen die Frankfurter an verschiedenen Stellen profitieren. Durch die verringerte Wartezeit an den Ampeln sollen Busse und Bahnen zum einen pünktlicher und ohne Störungen durch Frankfurt kommen. So soll der öffentliche Nahverkehr attraktiver und zuverlässiger werden.

Doch die Maßnahme hat auch in puncto Luftqualität eine wichtige Bedeutung für die Frankfurter Bürger: Je kürzer die Busse und Bahnen an den Ampeln stehen, desto sauberer soll die Luft im Stadtgebiet werden. Deshalb kommen die Mittel für die Ampel-Modernisierung unter anderem aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ des Bundes: 589.000 Euro steuert Deutschland bei. Die Stadt Frankfurt legt 1,78 Millionen Euro obendrauf.

Bereits in der Vergangenheit Ampeln modernisiert

Darüber freut sich unter anderem Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Bereits vor einigen Jahren wurden mehrere Ampeln modernisiert, um den Nahverkehr zu beschleunigen. „Mit den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln können wir nun die schon in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen entlang der Tramlinie 12 und der wichtigen Buslinie 36 zügig weiterführen“, sagt Oesterling. Die Attraktivität von Bus und Bahn als Alternative zum Auto und damit auch als Beitrag zu sauberer Luft stehe und falle mit der Fahrplantreue.

Die Arbeiten, die an den 24 Ampelanlagen anstehen, unterscheiden sich voneinander. An fünf Anlagen muss die vorhandene Technik lediglich angepasst werden. Neun Ampeln bekommen ein umfangreiches Update, bei zehn weiteren muss das Straßenverkehrsamt die gesamte Hardware und den Schaltschrank vollständig für den Digitalbetrieb erneuern.

Bevor die Arbeiten losgehen können, muss noch die Stadtverordnetenversammlung dem Beschluss zustimmen. „Ich vertraue hier darauf, dass Magistrat und Stadtverordnete den Verkehrsdezernenten auch weiterhin im Kampf für saubere Luft und gegen Fahrverbote unterstützen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) dazu. Das Ziel sei auch weiterhin ein gesünderes Stadtklima und die Vermeidung von Fahrverboten. (df)

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