Warum Café Wacker dem Mittelweg den Rücken zukehrt

Ende des Jahres soll Schluss sein

Warum Café Wacker dem Mittelweg den Rücken zukehrt

Die Filiale im Mittelweg 47 ist die größte Location des Café Wackers und ist bereits seit 1995 in Betrieb. So haben sich über die Jahre viele Kunden zu Stammgästen entwickelt, die das Café im Frankfurter Nordend nicht missen wollen. Doch nun scheint dieser für sie wohl unvorstellbare Gedanke wahr zu werden. Das Café Wacker im Mittelweg wird nach nunmehr 24 Jahren zum Jahresende 2019 schließen. Das berichtet die Frankfurter Rundschau (FR).

Grund sei die Konkurrenz anderer Cafés in der Umgebung. „Es sind in den letzten Jahren viele neue Cafés in der Umgebung entstanden“, sagte Inhaberin Angelika Zülch-Busold gegenüber der FR. Eine Mitarbeiterin des Cafés sei jedoch daran interessiert, ihren eigenen Betrieb in dem Haus zu etablieren. Für ein Interview mit Merkurist waren die Inhaber des Café Wacker nicht zu erreichen.

Über das Kaffeehaus im Mittelweg

1995 eröffnete Hans Zülch die Filiale als Frankfurts erstes Café Wacker neben dem Stammhaus. Bis heute ist diese die größte der insgesamt sechs Wacker-Filialen. Der Innenbereich bietet Platz für insgesamt 80 Personen, während im Außenbereich 50 Personen bewirtschaftet werden können. Dieser befindet sich außerdem nicht vor dem Kaffeehaus, sondern in dessen Hinterhof. Dies gebe der Location ein ganz anderes Flair als die übrigen Filialen, heißt es auf der Website der Café-Kette.

Nach der Schließung des Hauses im Mittelweg bleiben Wacker-Fans noch das Stammhaus am Kornmarkt, die Filialen in der Berger Straße, dem Grüneburgweg und der Schweizer Straße sowie die Rösterei in Fechenheim. (ab)

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