Fünf Ausflugsziele, die man mit dem Frankfurter Semesterticket erreichen kann

Sommerzeit ist Ausflugszeit: Merkurist hat fünf Ausflugsziele zusammengestellt, die mit dem Frankfurter Semesterticket erreichbar sind.

Fünf Ausflugsziele, die man mit dem Frankfurter Semesterticket erreichen kann

Auch wenn die Prüfungsphase noch bevor steht, träumen viele Studenten schon von den kommenden Semesterferien. Dank des Semestertickets können die Frankfurter ganz flexibel verschiedene Ausflugsziele mit der Bahn erreichen, ohne vorher eine Fahrkarte zu kaufen.

Der Geltungsbereich des Semestertickets umfasst ganz Hessen und ist zudem in Mainz, den Landkreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und weiteren Übergangsgebieten gültig. Merkurist stellt euch fünf Ausflugsziele vor, die ihr mit dem Semesterticket erreichen könnt.

Tagestour nach Fulda

Fulda liegt in Osthessen und ist die neuntgrößte Stadt des Bundeslandes. Die Fahrt dauert ungefähr anderthalb Stunden, dort angekommen kann man das Stadtschloss, den Dom, die Fasanerie oder das Kloster Fulda besichtigen.

Bis zum 5. Juli findet der „Tag der offenen Gärten“ statt. Besucher haben die Möglichkeit, die offenen Privatgärten anzuschauen. Die Abschlussveranstaltung am 5. Juli ist allerdings im Schlossgarten der Stadt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt.

Kunst und Kultur in Darmstadt

Darmstadt erreicht man als Frankfurter Student ganz einfach mit der S-Bahn. In der Studentenstadt kann man im Jugendstilbad schwimmen gehen, in den vielen Parks entspannen oder das Residenzschloss in der Innenstadt besichtigen.

Ein mögliches Ausflugsziel ist die Mathildenhöhe. Diese gilt als das Zentrum des Darmstädter Jugendstils. Sie setzt sich aus verschiedenen Gebäuden wie dem Hochzeitsturm, den Künstlerhäusern, dem Museum Künstlerkolonie und dem Plantanenhain zusammen. Besonders eindrucksvoll ist die Russische Kapelle mit dem goldenen Dach.

Weck, Worscht und Woi in Mainz

Nach einer 45-minütigen Zugfahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof erreicht man Mainz, die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Mit knapp 217.800 Einwohnern ist die Studentenstadt zwar wesentlich kleiner als Frankfurt, trotzdem kann man in Mainz einiges unternehmen. Die offizielle Homepage der Stadt informiert dabei über die unterschiedlichen Freizeitangebote. In Mainz gibt es verschiedene Shopping-Möglichkeiten und Museen. Der Wildtierpark in Gonsenheim ist frei zugängig, genau wie der Botanische Garten der Universität.

An einem Samstag sollte sich kein Besucher das Marktfrühstück am Domplatz entgehen lassen. Bereits morgens wird dort am Weinstand Wein ausgeschenkt, dazu isst man traditionell ein Stück Fleischwurst und ein Brötchen - oder wie es in Mainz heißt: Weck, Worscht und Woi.

Zeitreise im Freilichtmuseum Hessenpark

Eine Reise durch die Zeit wird im Hessenpark möglich. Als Frankfurter Student kann man dort einen Einblick in das Landleben der vergangenen Jahrhunderte erhalten. Das Freilichtmuseum liegt in Neu-Anspach im Hochtaunuskreis und ist mit der Taunusbahn zu erreichen. Dort werden nach Angaben des Museums 104 historische Fachwerkgebäude auf 65 Hektar ausgestellt. Zudem gibt es weitere Bauten, wie das Transformatorenhaus oder das Bienenhaus aus Mammolshain, die auch nach historischen Maßstäben nicht alltäglich waren.

Wandern im Odenwald

Wer lieber Zeit in der Natur verbringen möchte, der kann das im Odenwald tun. Mit dem Zug erreicht man Reinheim in knapp einer Stunde. Von dort aus gibt es einige Wanderrouten, die vorbei an Highland-Rindern und dem Schloss Lichtenberg führen.

Das Felsenmeer liegt zwar im VRN-Übergangsgebiet, allerdings ist das RMV-Semesterticket auch dort gültig. Mit dem Zug kann man bis Bensheim fahren, dann geht ein Bus der Linie 5560 weiter bis Reichenbach. Von dort aus ist der Beginn des Felsenmeeres in 20 Minuten zu erreichen. (ab)

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