„TaskRabbit“ startet bald auch in Deutschland

„TaskRabbit“ vermittelt in den USA schon seit einigen Jahren Dienstleistungen an Personen aus der Nachbarschaft. Jetzt will die „Ikea“-Tochter auch in Deutschland Fuß fassen.

„TaskRabbit“ startet bald auch in Deutschland

Arbeiten, putzen, kochen, Wäsche waschen und so weiter. Die Aufgaben im Haushalt sind vielfältig. Kommen dann noch Dinge außer der Reihe hinzu, etwa Aufbauen von neuen Möbeln oder Reparaturarbeiten im Haus, leidet oft die Freizeit darunter. Immer mehr Dienstleister — angefangen von Lieferdiensten für Essen — versprechen mehr Freizeit gegen Bezahlung und vermitteln Dienstleister, die Dinge für uns erledigen.

In den USA ist dafür bereits seit vielen Jahren das Unternehmen „TaskRabbit“ zuständig. Im November startet der Dienst auch in Deutschland. Dort können sich Privatpersonen Hilfe von Privatpersonen vermitteln lassen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Man erklärt, für welche Arbeiten man Unterstützung benötigt und bekommt daraufhin eine Liste an „Taskern“, so heißen die dort angemeldeten Helfer, angezeigt. Inklusive Stundensatz, Bewertungen und Foto.

Was kostet der Dienst?

Neben Auftragsbeschreibung und Auswahl wird auch die Bezahlung — inklusive möglichem Trinkgeld — digital geregelt. So sorgt das Unternehmen dafür, dass alle Einkünfte erfasst werden und keine Schwarzarbeit geleistet wird. Die „Tasker“ müssen außerdem einen Gewerbeschein vorweisen können. Wie hoch der Lohn der „Tasker“ in Deutschland sein wird, ist noch unklar, da er von jedem „Tasker“ selbst festgelegt wird. Ein Unterbieten um den niedrigsten Stundensatz wird es aber nicht geben, denn das Unternehmen legt eine Untergrenze fest. Diese liegt in Frankreich beim Dreifachen des Mindestlohns. In den USA ist sie sogar um ein Fünffaches höher.

2017 wurde das Unternehmen von „Ikea“ aufgekauft. Daher wird das Möbelhaus den Dienst in Deutschland digital und analog implementieren. So können Kunden nach dem Möbelkauf in der Filiale auch gleich einen Aufbauservice mitbestellen. Gleiches soll auch für den Online-Bestellprozess ermöglicht werden.

Wann startet „TaskRabbit“ in Frankfurt?

Bislang hält sich das Unternehmen zu konkreten Startterminen noch bedeckt. Den Anfang sollen die Städte Berlin, Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Oberhausen und Wuppertal machen. Das Ziel ist es, möglichst viele weitere deutsche Städte nachfolgen zu lassen. Wann Frankfurt nachziehen wird, ist aber noch nicht bekannt. (js)

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