„En Ebbelwoi geht immer noi!“ - Frankfurt feiert den Apfelwein

Auf dem 8. Frankfurter Apfelweinfestival werden dem hessischen Nationalgetränk ganze zehn Tage gewidmet. Oberbürgermeister Peter Feldmann präsentiert Details zum Programm und bekennt sich als Liebhaber des Ebbelwois.

„En Ebbelwoi geht immer noi!“ - Frankfurt feiert den Apfelwein

„Es ist wohl das einzige Fest in Hessen, auf dem es kein Bier gibt“, sagt der Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt am Main Thomas Freda bei der Vorstellung des Programms des diesjährigen Apfelweinfestivals auf dem Roßmarkt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Martin Heil, dem Vorsitzenden der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien, präsentiert er Details zu der zehn Tage dauernden Veranstaltung, die vom 10. bis zum 19. August in der Frankfurter Innenstadt auf dem Roßmarkt stattfindet.

Freunde des gepflegten Apfelweinkonsums dürfen sich auf ein vielseitiges Programm und eine große Auswahl aus hundert verschiedenen Sorten des hessischen Nationalgetränks freuen. Diese werden von unterschiedlichen Keltereien auf dem Festival vorgestellt. Offiziell eröffnet wird das Fest am Freitag um 18 Uhr von Dezernent Markus Frank (CDU).

Von Apfelweinbratwurst bis Apfelweinsorbet - für das leibliche Wohl ist gesorgt

„Von hessischer Mundart bis Comedy ist alles dabei - vor allem viel Live-Musik.“ - Thomas Freda, Tourismus und Congress GmbH

Was folgt, ist ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. „Von hessischer Mundart bis Comedy ist alles dabei - vor allem viel Live-Musik“, betont Freda. Auch kulinarisch sollen Besucher voll auf ihre Kosten kommen. Bei allen angebotenen Speisen steht selbstverständlich ebenfalls das flüssige Gold im Mittelpunkt und auch in diesem Fall beweisen die Anbieter viel Kreativität. So könne man neben Apfelweinbratwurst mit Apfelweinsenf auch ein Apfelweinsorbet probieren.

Als echtes Highlight kündigt Peter Feldmann die Krönung der Frankfurter Apfelweinkönigin am Freitag, den 17. August, an. Er sei gespannt, wer nach Bianca I. den Frankfurter Ebbelwoithron für die nächsten zwei Jahre besteigen werde und das Nationalgetränk weit über die Grenzen Frankfurts und Hessen vertreten werde, sagt Feldmann. Frankfurt als die internationale Hauptstadt des Ciders spiele eine besondere Rolle bei der Verbreitung des hessischen Kulturguts, ergänzt Martin Heil. Schon jetzt sei der Apfelweinmarkt der am stärksten wachsende Markt in der Getränkebranche.

Nicht nur die Keltereien, sondern auch die Stadt selbst profitiert von der gestiegenen Nachfrage, erklärt Freda. So sei das Apfelweinfest nicht nur von eingesessenen Frankfurtern gut besucht, sondern auch unter Touristen immer beliebter. Vergangenes Jahr habe man circa 30 Prozent Touristen unter den Besuchern gezählt. Dies sei auch auf einen allgemeinen Anstieg der Attraktivität Frankfurts unter Reisenden zurückzuführen.

Der Goldene Apfel - eine Auszeichnung für besonderes Engagement

Wie in jedem Jahr wird auf dem Apfelweinfestival von der Naturschutz-Akademie Hessen, der MHG Gutes aus Hessen GmbH und dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien außerdem der „Goldene Apfel“ für besonderes Engagement rund um die heimischen Streuobstwiesen verliehen und stellt damit einen weiteren Höhepunkt des Programms dar.

„Es ist das Apfelweinwetter schlechthin.“ - Martin Heil, Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien

Die Frankfurter, bei denen der Apfelwein im Vergleich mit ganz Hessen besonders beliebt ist - Martin Heil schätzt den durchschnittlichen Verbrauch auf ungefähr 30 Liter pro Kopf im Jahr - dürfen sich auf höchsten Apfelweingenuss bei bestem Wetter freuen. Über die derzeitigen Temperaturen sagt er: „Es ist das Apfelweinwetter schlechthin“.

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