Wie sieht der typische Käufer einer Frankfurter Immobilie aus?

Baufinanzierer „Hüttig & Rompf“ veröffentlichen Marktreport

Wie sieht der typische Käufer einer Frankfurter Immobilie aus?

Der typische Käufer einer Frankfurter Immobilie gibt im Vergleich zum Jahr 2017 mehr Geld für ein kleineres Eigentum aus. Dies geht aus dem Marktreport „Immobilienfinanzierung Frankfurt/Rhein-Main“ von dem Baufinanzierer „Hüttig & Rompf“ hervor.

Demnach ist das typische Frankfurter Eigenheim der Immobilienkäufer durchschnittlich rund 94 Quadratmeter groß. Vor zwei Jahren waren dies noch etwa 129 Quadratmeter. Trotz der kleineren Fläche investieren die Käufer derzeit mehr Geld in die Immobilie. Durchschnittlich lassen sie sich ihr Eigenheim etwas mehr als 541.000 Euro kosten. Das sind gut 200.000 Euro mehr als im Jahr 2017. Zudem werden derzeit nicht mehr überwiegend bestehende Häuser und Wohnungen gekauft, sondern Neubau.

Dafür muss das Einkommen der Käufer auch stimmen. Dies liegt momentan durchschnittlich bei einem Haushalts-Nettoeinkommen von rund 6000 Euro. Jeder vierte Käufer verfügt allerdings über ein Gehalt von mehr als 8000 Euro und zählt somit zu den Besserverdienern.

Mit dem höheren Einkommen steigt auch die erste Eigenbeteiligung an dem Kauf. So bringen Immobilienkäufer derzeit rund 144.000 Euro an eigenen Mitteln ein. Damit ist das eingebrachte Eigenkapital um rund 72 Prozent höher als 2017. Dies liegt laut Ditmar Rompf vom Vorstand des Baufinanzierers an den besseren Dahrlehenskonditionen, die von der Bank angeboten werden, wenn man mehr Eigenkapital einbringt. Dennoch ist das monatliche Darlehen um 46 Prozent gestiegen. Pro Monat zahlen die Käufer momentan durchschnittlich 1575 Euro für ihre Immobilie.

Jeder Dritte von ihnen stammt übrigens nicht aus Deutschland. Denn 37 Prozent sind internationale Käufer. Die Baufinanzierer erklären sich dies mit dem hohen internationalen Stellenwert Frankfurts und dem nahenden Brexit. (nm)

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