Polizisten sollen vor Haustür von Gefährder uriniert haben

Nach Abschiedsfeier für Kommissare

Polizisten sollen vor Haustür von Gefährder uriniert haben

Sechs Frankfurter Polizeibeamte stehen im Verdacht, vor die Haustür eines islamistischen Gefährders uriniert zu haben. Diese Meldung der Bild-Zeitung bestätigte ein Sprecher der Polizei gegenüber Merkurist.

Gemäß aktuellem Ermittlungsstand soll sich der Vorfall am 31. Januar nach einer Betriebsfeier ereignet haben. Nach einer Abschiedsfeier für zwei Kollegen sollen sich sechs Beamte des Staatsschutz-Kommissariats 43 zum Wohnort eines Gefährders begeben haben.

Einer der Beamten soll dann bei dem Mann geklingelt haben. Währenddessen sollen zwei weitere Beamte mutmaßlich im Alkoholrausch vor seine Tür uriniert haben. Insgesamt waren nach aktuellem Stand sechs Beamte an dem Vorfall beteiligt. Es soll sich um fünf Männer und eine Frau handeln.

Ein Polizeisprecher konnte bestätigen, dass in einem entsprechenden Fall ermittelt wird. Noch sei der konkrete Ablauf aber nicht klar: „Ob die geklingelt und da hingepinkelt haben, weiß man nicht, aber es sieht so aus“, so der Sprecher. Da es sich um einen nicht unerheblichen Vorwurf handle, möchte Polizeipräsident Gerhard Bereswill der Aufklärung des Falls persönlich nachgehen, erklärte der Sprecher. (lo)

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